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Australien per Rad✔️ – 7769 km✔️ Die letzten Kilometer nach Cairns!

Tropisches Queensland

Natürlich haben wir uns selbst den Weg so ausgesucht, aber wir können sagen, die letzten 1200 km waren bis auf kurze Ausnahmen, kein Spaß. Wir haben die Route gewählt, da wir die Küste genießen wollten und dies konnten wir in kurzen Phasen auch ausgiebig tun, aber zurück auf dem Highway, war die Entspannung schnell wieder zunichte gemacht. Natürlich hätten wir mehr im Landesinneren fahren können, jedoch hätte dies des öfteren mal 400 km ohne Versorgungsmöglichkeit bedeutet.  Grundsätzlich wäre es für die Verpflegung keine große Sache gewesen, die Herausforderung ist jedoch stets die Wasserversorgung. Zudem hatten wir echt Lust auf Küste.

So landeten wir für insg. 15 Tage auf dem Bruce-Highway und jetzt im Moment geht unsere Freude am Radfahren gegen „Null“. Eigentlich haben wir nur noch darauf gewartet, endlich das Ortsschild – Cairns – zu erreichen. Diese ständige Lautstärke durch groben Asphalt in Verbindung mit dem stark profilierten Reifen der PickUp (heißen hier ‚Ute‘) und die lauten Motoren der Road Trains (lange LKW) machte uns auf Dauer mürbe. Ständig mussten wir hochkonzentriert und vorsichtig sein, anhalten wenn es zu eng wurde, um auf eine Lücke im Verkehr zu warten. Den Umstand, dass wir die letzten drei Tage auch noch Regen hatten und wir bis auf die Haut nass wurden, nahmen wir klaglos hin.  Nun gut, wir fuhren durch Tully, welche wohl mit Cairns, die niederschlagsreichste Stadt Australiens ist, somit musste es uns ja treffen! Manchmal ist Radreisen eben so!

7769 km Done ✔️

Im Nachhinein können wir sagen, dass uns die Ostküste mehr gestresst hat als der Süden oder der Westen Australiens. Fairerweise gehört zum Gesamtbild aber auch dazu, dass natürlich an der Ostküste eine höhere Bevölkerungsdichte existiert und damit einhergehend natürlich mehr Verkehr zu erwarten ist. Die super liebenswerten Menschen, die wir getroffen haben, haben uns aber immer wieder motiviert und wir möchten keine Begegnung missen.

Grundsätzlich ist Australien ja eines unserer Lieblingsländer und deshalb sind wir glücklich über die 5 Monate, die wir hier verbringen durften. Der Umstand, dass wir hier über 12.000 km (2018/2024) geradelt sind, übrigens die meisten Kilometer in einem Land, zeigt ja auch, wie gerne wir hier waren. Wir haben es ja bereits oft erwähnt, die Aussies sind fantastische Gastgeber und haben immer ein freundliches Wort für uns parat. Ob vor dem Supermarkt, an der Kasse, am Fußgängerüberweg oder im Park, es entsteht immer ein kleines Gespräch, oft natürlich nur oberflächlich, aber immer freundlich und nett. Dennoch freuen wir uns auf was Neues, auf Fremdes, auf Abenteuer und am 3. Juli geht es weiter!

Wo oft wir schon leere Radkartons zum verpacken unserer Räder durch Städte getragen haben, können wir nicht mehr zählen. Aber bis auf ein Mal in Argentinien, hat es immer super easy geklappt.
Dies ist ein öffentliches Schwimmbad an der Strandpromenade, welche das Bad vom Meer trennt. Es ist für jeden zugänglich, mitten in der Stadt. Daneben sind Spielplätze, die eher ein Erlebnispark sind. Da würden deutschen Kindern die Münder offen stehen. Solche tollen Parkanlagen fanden wir überall in Australien. Immer genügend Sitzgelegenheiten, Gas-Grillplätze zur freien Verfügung, Wasserspender und Toiletten oft Duschen mit integriert.
Das nennen wir Lebensqualität!

Zwei Spezies kommen hinzu!

Seit ein paar Tagen sind wir mit zwei weiteren Tierarten konfrontiert. Zum einen sollten wir weder in einen Fluss noch ins Meer unseren Zeh halten, denn es wird vor Krokodilen gewarnt. Gesehen haben wir bisher keines, aber sie sind da!

Die weitere spezifisch im Norden Queenslands vorkommende Tierart ist ein Laufvogel, der Kasuare oder Cassowaries. Sie können ein Gewicht von über 60 Kilogramm, und eine Größe von bis zu 1,70 Metern erreichen. Sie besitzen sehr kräftige, muskulöse Beine, mit denen im Lauf Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht werden können. Leider gibt es nur noch etwa 1000 Tiere in Queenslands, somit war es sehr unwahrscheinlich einen zu treffen.

Pannenstatistik Down Under: 9:1

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Den „The Makowskis“ und Karina,  senden wir ein herzliches Dankeschön 😘 Lieben Dank für die Geburtstagsbiere von Ralf T, Ralf E. und Carmen 🤗

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Lazy Days in Bowen und Townsville, Radfahrfrust auf dem Bruce-Highway

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  1. Gillian Duffy

    I have loved following your Australian adventures. You have definitely put this continent on the cycling map for us in the future! Can’t wait to hear where your next adventure will be. 🙂

    • Thank you Gillian! It’s definitely worth to spent some month here. There are so many things to see and to discover in this beautiful country.
      See you in two days in our 41st country 🤗

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