
Schnee begleitet uns von Beginn an auf dieser Tour. Obwohl wir in der Kleinstadt Foix nur noch auf 400 m Höhe sind, lagen doch tatsächlich in einer Nebenstraßen Schneereste auf dem Gehweg. Kaum zu glauben. Ansonsten sehen wir jedoch Schnee nur noch in den sich immer weiter entfernenden Bergspitzen der Pyrenäen
Die ersten 30 km in Frankreich mussten wir noch auf Hauptstraßen unterwegs sein, aber im Moment fahren wir auf entspannten Fahrradwegen. Die Franzosen sind nicht sofort unsere bevorzugten Autofahrer. Sie sind wenig geduldig, drängeln sich in Engstellen nochmals dazwischen und geben uns oft wenig Platz. Streß nach den entspannten Marokkanern und Spaniern. Umso entspannter gehts auf dem Bahntrassenradweg (einem La Voie Verte) und entlang des Canal du Midi. In Carcassonne haben wir schon mal ein Highlight der ersten Kilometer. Die Cité von Carcassonne
Carcassonne wurde als Carcasso im 1. Jahrhundert v. Chr. von den Römern an der Stelle der heutigen Cité gegründet. Im 19. Jahrhundert wurde die bereits verfallende Cité von Carcassonne restauriert und 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Cité ist ein ausgedehntes, touristisch genutztes Freilichtmuseum und normalerweise für Autos nicht zugänglich. Eine sehr beeindruckende Festung, die man bereits von weitem sehen kann.






Völlig entspannt fahren wir viele, viele Kilometer am Canal du Midi entlang und normalerweise langweilt so eine Strecke nach einigen Kilometern. Nicht so der Canal du Midi, kurvenreich, abwechslungsreich, aussichtsreich und durch nette kleine Dörfer fahrend, gibt es immer etwas zu sehen. Wo kann man denn sonst, da höher gelegen, an einem Kanal entlang fahren und dann zur Seite in ein tiefes Tal hinab sehen, dort dann riesige Weinfelder und am Horizont die verschneiten Pyrenäen. Dazwischen die Schleusentreppe mit 9 Schleusen von Fonseranes in Beziérs. Bezahlt werden die vielzählig vorhandenen Schleusen entlang des Kanals mit einer Schiffs-Vignette. Nun wissen wir das auch – falls wir dies Art von Fortbewegungsmittel zukünftig wählen würden.

Canal du Midi!


Zum Glück sind die französischen Radfahrer entspannter als ihre Kollegen im Auto, überall ruft man uns „Bonjour“ entgegen. Allerdings haben wir die letzten 2½ Monate nicht so viele Radreisende getroffen, wie hier in 48 Stunden. Flache Wege ziehen grundsätzlich mehr Radfahrer an als bergige Etappen. Tja und dann sind wir in Agde bereits an der Mittelmeerküste angekommen und ja, wir sind im Süden Frankreichs und man würde ja meinen, dass Wetter ist toll. Pustekuchen, es ist kalt, windig und mit hoher Regenwahrscheinlichkeit.


Keines der Fenster existiert!

Schon mal ordentlich was geschafft!
🍺Buy us a Beer! 🍺
Danke lieber Heiko und herzlichen Dank an Ralf! Gut, dass ihr immer so viel Einsehen mit unserem Durst habt. 😂
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