Straight to the Beach!🏖

Dass der Weg nicht der Schönste sein wird, wussten wir bereits. Wir müssen auf den Highway, denn er ist die einzige Möglichkeit um weiter in den Süden zu Radeln. Viel Verkehr, stinkend und laut ist es für die nächsten, fast 50 km, zusehend geht der Lärm auf die Nerven. Augen zu und durch könnte man meinen, jedoch würden wir dann nicht immer mal kurze Blicke auf das Meer werfen können. Für die letzten 7 km finden wir tatsächlich wieder eine Bahntrasse, welche uns lässig und ruhig nach Kilcunda bringt. Wir finden direkt am Strand einem Zeltplatz und besetzen unseren „Claim“. So hat man das doch vor 200 Jahren auch gemacht, oder? Erstmal Anspruch anmelden:-). Wir packen unsere Stühle aus, sitzen, schauen, essen, trinken Kaffe und ein Bierchen ( welches uns ob der Preise fast in der Kehle stecken bleibt), liegen ohne Zelt erstmal Probe, da das Terrain Gefälle hat und beraten ob der richtigen Lage des Zeltaufbaus. Da können schon mal zwei Stunden vergehen und nichts ist wirklich passiert. Wir sind „Streßless“. Nachdem wir uns geduscht haben, erkunden wir den Strand und das Meer. Irgendwie können wir uns nicht einigen, welches Meer wir vor uns sehen? Ist es die Tasmanische See, der Indische Ozean oder der Südpazifik? Er ist blau und wellig genug für die Surfboys, hilft das zum erkennen?

Auf den Campingplätzen gibt es immer eine Camp-Kitchen, was für uns natürlich hervorragend passt, da wir uns somit immer ein leckeres Essen kochen können. Mal sind es Nudeln mit Erbsen und Zwiebeln, Nudeln mit Zwiebeln, Brokkoli und Spargel oder auch mal Nudeln mit Paprika und Zwiebeln. Variantenreich gestaltet sich das mit verschiedenen Fertigzutaten (die es Zuhause niemals geben würde und wir die Inhaltsliste besser nicht lesen) wie Minzed Beef oder Chicken Flavour oder auch mal Thai Green Coconut Curry. Man wird genügsam! Schmeckt aber immer lecker!

Da wir bereits im 19.30 Uhr in unserem Zelt liegen, es zum Schlafen zu früh ist, hören wir einen Podcast-Tatortkrimi – Currykiller – 😂😂😂 passend zum heutigen Essen.

Der Sonntag bleibt ein kurzer Radeltag, wir wollen nach Phillip Island. Die Strecke ist schön zu fahren, hat man uns doch einen 1a Radweg gebaut, vorbei an Ihren 1a *** Villen. Dies scheint auf der ganzen Welt gleich zu sein. Die schönsten, größten Villen stehen immer in Strandnähe und sind meistens nur zeitweise bewohnt.

Koalas 🐨

Nachdem wir festgestellt und von Einheimischen bestätigt bekamen, Koalas in freier Wildbahn seien ein sehr großes Glück, gehen wir auf unserem Weg zum Campground in ein Wildlife-Center. Sehr schön und natürlich ist der Park angelegt. Die Koalas warten bereits auf uns und zeigen sich ganz nah. Anderen geht unser Besuch im Schlaf vorbei, wir haben erfahren, sie schlafen bis zu 20 Std am Tag.

Pinguine Parade

Als wir uns am Zeltplatz wieder „eingerichtet“ hatten, sind wir zur Abenddämmerung nochmals 10 km an die Spitze der Insel gefahren. Dort gibt es die kleinsten Pinguine der Welt zu bestaunen. Sie sind gerade mal 30-35cm groß und wiegen ca 1 kg. Sie kommen immer an den gleichen Strandabschnitt um ihre Eier zu legen. Tagsüber sind sie im Meer und es ist ein Schauspiel, bis sie sich endlich an den Strand trauen. Sie haben Feinde, zumeist aus der Luft und checken die Umgebung, bevor sie das Wasser verlassen, um zu ihren Nestern zu kommen. Sie gehen ein Stück aus dem Wasser, laufen wieder zurück, kommen wieder raus usw. Sie versuchen sich dann in Gruppen zu sammeln und laufen gemeinsam los zu ihren Nestplätzen in den Dünen. Hoch und weit müssen sie laufen und das ist so putzig anzusehen, anstrengend scheint es auch für sie zu sein, denn sie legen immer wieder eine Pause ein. Herrlich und wir waren so nah.

What a amazing Day!!!

10 Gedanken zu “Straight to the Beach!🏖

  1. Gabriele Eiberg

    Wir sind malwieder hin und wechhhh von euren Berichten. Danke das wir dabei sein dürfen, wir freuen uns jeden Tag aufs Neue!
    Liebe Grüße aus der Kälte, Kai7nd Gabi

    Liken

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