Von Beachport nach Robe!

Selten hatten wir eine so langweilige Tour wie am 27. Dezember von Beachport nach Robe. Nichts zu sehen, nichts zu erwähnen, nichts zur Ablenkung aber Wind von vorne! Wir sind wirklich sehr froh, als wir nach 50 km ankommen und möchten auch zwei Tage bleiben. Frühes Ankommen sichert uns noch einen Zeltplatz, denn auch hier scheint alles ausgebucht. Trotzdem ist unser Platz wirklich gut und nicht so eng wie zuvor. Bis nach Adelaide sind es nur noch 350-400 km, je nach Strecke welche wir fahren wollen und dafür haben wir weitere 2 Wochen Zeit. Also keine Eile 😎!

Die Sonne meint es nun endlich sehr gut mit uns und die Temperaturen steigen innerhalb weniger Minuten auf mehr als 40 Grad. Irgendwie ist das Wetter hier auch seltsam, von einen auf den anderen Tag variieren die Temperaturen sehr. Das muss wohl an den Chinesen liegen…. Hr. Trump sagt ja immer, Klimawandel ist Quatsch, es sei eine Erfindung der Chinesen! Chinesische Besucher gibt es hier ja viele! Ergo…..

Unser Zeltplatz gefällt uns sehr gut, wir sind nah am Strand und schnell im Ort. Zudem hat man uns an den hinteren Rand des Platzes „verbannt“ und darüber sind wir sehr froh, dort ist es ein wenig ruhiger. In der Camp-Kitchen machten wir die Bekanntschaft mit Jenny und Mustafa und waren zum Abendessen sehr nett unterhalten. Danach konnten wir am Abend noch lange vor unserem Zelt sitzen und dies war tatsächliches das erste Mal seit wir hier sind. Zumeist wurde es Abends immer recht frühzeitig kalt und oft auch ziemlich feucht. Ach wie schön, wir wollten einfach nicht schlafen gehen!

Unsere Campingplatz- Nachbarn fahren alle Autos, man könnte meinen, sie sind am Adventure-Überlebenstraining-Dessert-Campingplatz. Viele Powerstarke, höhergelegte V8 Karossen, die mit allem was die Überlebenstour benötigt, ausgestattet sind. Samt Schaufel und Rampen um sich aus dem tiefen Sand wieder zu befreien, Reservekanister und Wasservorräte, Angeln, Boote, Surfbretter, Grill und Bier. Sogar die Wohnwägen sind höher gelegt als wir sie von Zuhause kennen. Die Metallaufbauten auf den Ute’s sind wahre Aufbewahrungssystem-Wunder und haben zumeist auch eine Kühlbox, da das Auto sofort bei erreichen des Platzes an die Stromversorgung angeschlossen wird. Des Weiteren bauen sie sehr häufig Zeltstädte auf, sie sind echte Outdoor-Aussis und sie genießen es sehr, draußen zu sein.

Robe ist eine der ältesten Städte in South Australia und wurde zur Zeit des Goldrausches in Victoria berühmt. Hier landeten um 1860, 16.000 Chinesen die dann noch weitere 200 Meilen in Richtung der Goldminen nach Victoria wanderten. Sie wählten deshalb diesen komplizierten Weg, da der Staat Victoria 10£ Einreisegebühr erhob, dies war damals mehr als sie für die Schiffspassage bezahlen mussten. Für die Aussicht auf Gold nimmt man dann wohl einen gewaltigen Fußmarsch in Kauf.

Und was macht ihr eigentlich Silvester? 🥳

4 Gedanken zu “Von Beachport nach Robe!

  1. Jenny

    Sabina and Uwe it was lovely to meet and chat with you about your inspiring stories riding your bikes across the world. We now have itchy feet after our evening together and it would be lovely if our paths crossed again along the road one day. Warm shower avaible in melbourne for you.. jenny and mustafa

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  2. Gabi.eiberg@typisch4.de

    Schön so regelmäßig miterleben zu dürfen, was euch Australien so bietet. Kai lungert jeden Morgen am iPad, ob‘s wohl Neuigkeiten von euch gibt. Hier sind’s angenehme 9 Grad und ihr bratet vor Hitze in der Sonne und seht aus wie die Schokoküsse, oder was sagt man heutzutage dazu.
    Wir wünschen euch – und uns – noch viele Sehenswürdigkeiten auf eurer Reise.
    Kommt gut ins neue Jahr, bis dahin liebe Grüße,
    Kai und Gabi

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