
Strasbourg ist unsere letzte Station in Frankreich. Schon auf dem Weg in die Stadt zeigt sich kilometerweit entfernt das Straßburger Münster. Wir legen einen Pausentag ein, um die Stadt zu besichtigen. Also wir und tausende andere Touristen.
Das Münster wurde 1176 bis 1439 aus rosa Vogesensandstein an der Stelle eines abgebrannten Vorgängerbaus aus den Jahren 1015 bis 1028 errichtet, der seinerseits ein 1007 abgebranntes Gotteshaus aus karolingischer Zeit ersetzt hatte. Von mindestens 1647 bis 1874 war das Münster mit seinem 142 Meter hohen Nordturm das höchste Bauwerk der Menschheit und das höchste im Mittelalter vollendete Gebäude. Der Südturm des Straßburger Münsters wurde niemals gebaut. Die markante Asymmetrie entstand, weil die Bauherren nach der Fertigstellung des 142 Meter hohen Nordturms im Jahr 1439 aus finanziellen Gründen, wegen ständigen Herrschaftswechsels und aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse (sumpfiges Gelände nahe der Ill) auf den zweiten Turm verzichteten. (Wikipedia) Es ist wie immer, Reisen bildet.



🇩🇪 Und dann, stehen wir ganz unspektakulär wieder an der Grenze zu Deutschland. Kein großes Grenzschild, kein Schild mit „Herzlich Willkommen S. + U.“ oder ähnliches, einfach nur: unser Navi zeigt an, wir sind nun in Deutschland. Kurz nach der Grenze steuern wir einen Campingplatz in Dahn an und sind überrascht, wie voll es dort ist. Aber ja klar, Feiertag und Pfingstferien. Wir zahlen relativ viel Geld für einen unebenen, kleinen Platz. Personen mit Zelt werden ja manchmal auf die Flächen verbannt, die Wohnmobilisten nicht nutzen können und da bleibt eben nur der schlechte Rest übrig. Zum Glück ist dies nicht überall so, aber es passiert doch immer mal wieder. Wenn man sich dann ausrechnet, was der Stellplatz für Wohnmobile im Gegensatz zum Zelt kostet, sind wir immer wieder verblüfft wie klein der Gap doch ist.

Von dort radeln wir nach Kaiserslautern zu unseren Freunden, Krelli und Holger. Holger ist Koch und zaubert in kürzester Zeit ein tolles Abendessen für uns. Wie immer gibt es viel zu quasseln und zu lachen. Leider vergeht die Zeit zu schnell, aber wir freuen uns auf ein Wiedersehen Ende August in HH.
Nun sind es nur noch ein paar Tage und ein paar hundert Kilometer, dann sind wir wieder zuhause. Damit es jedoch nicht zu schnell geht, machen wir einen Abstecher zu Dirk nach Köln. Ihn haben wir in Norwegen kennengelernt und er hat uns zu sich nach Hause eingeladen. Danach treffen wir unseren langjährigen Freund Andreas in Wuppertal, zudem noch Ingo und die kleine Fam. „Noltpfeil“. Eigentlich alle haben wir irgendwann, irgendwo auf der Welt per Rad getroffen.




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Erwin und Corine
Hallo ihr zwei,
Jetzt seit ihr bereits zu Hause oder kurz vor dran und können auf ein wunderbaren Reise zurück schauen. Fotos und begegnungen werden euch erinnern. Und uns leser und follower auch. Schöne etappe wieder!
Lg aus der Schweiz
Karin,a
Willkommen liebe S+U in Deutschland,
ich habe jeden Bericht von euch gelesen und die genialen Fotos dazu. Schade, dass ihr nicht länger unterwegs seid, mir werden eure Erzählungen fehlen. Das Schmunzeln dazu.
Ihr habt auf euren Reisen so viel Glück und lernt liebe Menschen kennen und sieht sie irgendwann wieder. Die Freude und Erinnerungen keimen auf… 🍻🍻
Ich war in der letzten Zeit auch mit dem🚴 unterwegs. Viel an der Nordsee bis zur Dänischen Grenze, Stör, Emskanal nach Weener, Schlei und wenn das Wetter wieder mitspielt geht es wieder nach Ostfriesland.
Leider schaffe ich nicht mehr die Km die ihr am Tag runter kurbelt. Ich bin ja auch schon ein bisschen älter als ihr.
Ich genieße jeden Km auch mit Rücken, A…, H…, usw. Es knabbert überall.
Genießt eure Zeit und bleibt gesund und ich freue mich auf euren nächsten Bericht mit tollen Fotos. Und wo geht die nächste Reise hin❓
Lieben großen Dank an euch und beste Grüße aus Hamburg
Herzlichst Karin
Glorypedalling
Hallo Karin!
Es heißt ja im Fußball, nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so geht es uns auch. Irgendwie haben wir ja Hummeln im Mors und obwohl wir mal den Sommer zuhause verbringen wollen, spucken schon wieder Ideen in unseren Köpfen herum.
Es bleibt also weiterhin spannend und abenteuerlich. Zumal wir mal wieder etwas weiter entfernt radeln wollen. Aber ob, wie und wann ist auch für uns momentan nur eine Idee.
Bezüglich der Radel-Kilometer ist es eigentlich völlig egal, wie lange die Tour ist, Hauptsache in der Natur und möglichst bei bestem Wetter draußen sein! Radfahren ist so eine tolle Sache um die Umgebung neu kennenzulernen.
Deshalb weiterhin viel Spaß beim Radeln und Erkunden! Viele Grüße vom Rhein, Sabine und Uwe
Glorypedalling
Hallo Corine und Erwin!
Nun seid ihr ja auch bald wieder unterwegs und könnt Abenteuer erleben. Wir werden wohl in ca. zwei Wochen zuhause sein und wollen dann mal den Sommer in unserem Ort erleben und das traditionelle Schützenfest mitfeiern.
Aber wie immer, haben wir Ideen und Pläne und wir sehen uns irgendwann dann auch mal unterwegs ✌️. Fröhliche Grüße, Sabine und Uwe