6 + 1 = fast wieder trocken!

Heute war es also soweit, es regnete heftig. Was sich letzte Woche im Wetterbericht bereits ankündigte, hat tatsächlich seine Richtigkeit beibehalten. Regenklamotten an, Augen zu und durch. Gestartet sind wir in Aveiro, man sagt es wäre das Venedig Portugals. Die Tour sollte eigentlich mit einem Ferry Boat zum gegenüber gelegenen Ufer starten und man hätte uns auch gerne mitgenommen aber nur ohne unseren Rädern, war eine Personenfähre. Die Fahrt in unsere Richtung hätte jedoch ohne die Überfahrt einen ziemlich großen Umweg für uns bedeutet. Kurzerhand und mit glücklicher Fügung, hatten wir ein privates Wassertaxi gemietet.

Nass ist irgendwann nur noch nass und auch egal. Der Papst ( @ Thomas M – oder hattest du dein Händchen im Spiel? ), der ja nach Fatima kommt, hatte dann aber wohl doch ein Einsehen und legte die letzte Radelstunde ein gutes Wort für uns ein. Da wir Porto unbedingt sehen wollen, machen wir in Vila Nova de Gaia auch die erste längere Pause. Wir haben uns ein nettes Appartement für drei Tage gemietet und sind zu Fuß schnell über den Fluss in Porto. Ein gut gewählter Standort, denn in Vila Nova de Gaia sind seit Jahrhunderten die riesengroßen Portweinlager.

Porto 

Porto hat einen sehr morbiden Charme, verfallene Häuser wo man hinsieht und  trotzdem mit einer besonderen Ausstrahlung. Wir lassen uns zwei Tage durch die Stadt treiben und haben bereits alles über Portwein gelesen. Lesen alleine reicht jedoch nicht, Probieren hilft beim Lernen.

Aufgemerkt, Reisen bildet: Obwohl 1750 als offizielles Gründungsjahr angegeben wird, läßt sich Burmester bis in das Jahr 1730 zurückverfolgen und gehört somit zu den ältesten Portweinexporteuren. Die Burmesters stammten ursprünglich aus dem schleswig-holsteinischen Mölln, wo sie über Generationen das Amt des Bürgermeisters bekleideten („Burgmeester“). Ein Mitglied eines nach England ausgewanderten Familienzweigs kam Anfang des 18. Jahrhunderts nach Porto und gründete dort mit dem Engländer John Nash die Firma Burmester, Nash & Cia.. Am 13. Dezember 1834 landete, aus Hamburg kommend, Johann Wilhelm Burmester in Porto, um die Geschicke des Hauses zu übernehmen, zumal der englische Familienkreis kinderlos war und sich nach der napoleonischen Invasion der Iberischen Halbinsel nach England zurückgezogen hatte. Im Jahre 1861 bekam die Firma dann den Namen J.W. Burmester & Cia. (www.portwein.de)


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