Oruro, die Stadt der Minen 

Leider wird Oruro im Reiseführer nicht sehr hervorgehoben. Uns gefällt die Stadt gut und da wir wieder eine Tour von 120 km vor uns haben, sind wir für einen weiteren Tag geblieben. Über der Stadt, so heißt es im Reiseführer, schwebt ein Engel. Das Monument a la Virgen del Socavón. Ein toller Aussichtspunkt, demnächst auch mit einer Seilbahn erreichbar. Noch sind es aber über 700 Stufen, oder eine steile Taxifahrt. Bergauf nahmen wir das Taxi 🙂 ist ja Ruhetag.

Später besuchten wir das Museo Minero del Socavón. Eine alte Mine deren Eingang in einer Kathedrale liegt.

Gründung der Stadt Oruro: Bereits 1606 aufgrund der Edelmetallvorkommen

Bis zur Schließung der Bergwerke zwischen 1990 und 1992 war Oruro bedeutendstes Zentrum des Bergbaus (Zinn, Silber, Gold, Wolfram, Antimon, Schwefel, Borax und Kupfer) in Bolivien. Der Kollaps des Zinnmarktes 1985 verursachte das Ende des Bergbaus in Oruro. Zunächst konnte der Erzabbau noch aufrechterhalten werden. Heute sind jedoch nur noch sehr wenige, größtenteils privatisierte Bergwerke in Betrieb. Einige Bergleute haben sich zu Kooperativen zusammengeschlossen und betreiben den Abbau in eigener Regie. In den meisten der privatisierten Bergwerke wird hauptsächlich Gold abgebaut, in den staatlichen Wolfram, Antimon, Borax und Schwefel. Die wichtigsten Bergwerke Boliviens liegen aber immer noch im Departamento Oruro und befinden sich in Huanuni, Colquiri und Avicaya. (Wikipedia)

Desweiteren gibt es eine deutsche Schule die direkt gegenüber unseres Hotels liegt. Es ist schön anzusehen, wenn die Kinder mit Ihren „deutschen Schuluniformen“ die Schule verlassen. Alle haben rote Jacken und am Arm die schwarz/rot/goldene Flagge.


Wir verabschieden uns für ein paar Tage, da wir nicht wissen, wann wir wieder Netz haben werden. Hasta luego!

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