Sydney

Wir haben unseren Rhythmus der Zeit in Sydney angepasst. So dachten wir zumindest. Umso mehr irritierte mich, dass ich bereits um 4.30 Uhr wach im Bett lag. Ich wache nie so früh auf, ich weiß nicht einmal, wie der Himmel um diese Zeit aussieht, dass es diese Zeit zum wach werden überhaupt geben könnte. Als Uwe um 9.00 Uhr morgens nun auch noch Bierdurst verspürte, zeigte uns deutlich, wir benötigen noch ein paar Tage.

Das frühe Vogel fängt den Wurm, aber die ZWEITE Maus bekommt den Speck. Normalerweise sind wir die zweite Maus, aber aufgrund unseres früh Aufstehens, erkunden wir die Stadt noch ziemlich Menschenleer. Wir schlendern in eines der ältesten Viertel -The Rocks- nähe der Harbour Bridge und zur Sydney Oper. Der Vorplatz ist bereits Hochsicherheitsbereich, denn es beginnen in Sydney die Invictus Games. Es ist eine paralympische Sportveranstaltung, für kriegsversehrte Soldaten, die 2014 erstmals in London stattfand. Prinz Harry hatte die Spiele ins Leben gerufen, als er nach seinen Einsätzen in Afghanistan zurückkehrte. Die Eröffnung fand an der Oper statt. Es nehmen auch deutsche Soldaten daran Teil.

Wir lassen uns treiben und genießen das Wetter, noch! Da wir nach Australien keine Lebensmittel einführen durften, müssen wir unsere Vorräte noch auffüllen und auch Benzin für unseren Kocher besorgen. Am späten Nachmittag schlägt leider das Wetter um und wir erleben einen heftigen Wolkenbruch mit mega Donnerschlägen, die uns zusammenzucken lassen. Untergestellt mussten wir eine halbe Stunde warten um nicht völlig durchnässt im Hotel anzukommen.

Sonntag verbringen wir am Bondi Beach. Den coolen Surferjungs und Girls beim Wasserspielen zusehen. Zudem gibt es entlang des 4 km langen Küstenweges Skulpturen zu bestaunen.

Natürlich sind wir nicht die Einzigen und so laufen wir gerade mal 300 Meter um zu beschließen, dass die Kunst ohne uns stattfinden muß, zu groß die Menschenmenge. Wir bewegen uns auf die andere Seite der Küste, dort ist es etwas ruhiger.

Den heutigen Abend verbringen wir mit der Organisation unserer Taschen und mit einem Burger, denn morgen geht’s los. Da wir die WLAN Gegebenheiten noch nicht durchschaut haben, verabschieden wir uns wohl für ein paar Tage und machen uns auf den Weg zu den Blue Mountains.

PS: Uwe hat natürlich kein Bier um 9.00 Uhr morgens getrunken! Das sollte noch Erwähnung finden :-).

4 Gedanken zu “Sydney

  1. Christiane

    Liebe Sabine,
    ich bin total dankbar, dass ich wieder mal an euren Abenteuern teilnehmen darf und freue mich über die Bilder und deinen witzigen Schreibstil😊.
    Gute erste Wege und viel Sehenswertes für die nächsten Tage

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