Granya – Jackandanda – Moyhu – Mansfield

Die Happy Hour in Granya haben wir prächtig verbracht. Es ergaben sich wieder viele nette Gespräche mit einem ehemaligen Österreicher der als Skilehrer in die Gegend vor rund 23 Jahren ausgewandert ist oder auch mit dem Wirt selbst, der zwar in Australien geboren wurde, dessen Eltern allerdings bis heute mit ihm deutsch sprechen. Einen leckeren Burger gab’s drauf zu! Herrlich auszuhalten!

Samstag ging’s nach Yanckandanda. Wir haben so die liebe Not mit diesen Namen. Tangambarlanga, Yackandandah, Boomanoomana und glaubt mal ja nicht, das sie so ausgesprochen werden, wie man sie liest. Am besten geht es, wenn man sie ein wenig in die Länge zieht. So wie Yackändääändah oder Tangääämbalääänga. Sicher hätten die Aussies auch Schwierigkeiten mit Grossalfalterbach oder Visselhövede.

Peter und Karen warten in Yackandandah auf uns. Wir sind ihre ersten Warmshowers-Gäste und wir freuen uns auf nette Gespräche. Sie sehen uns bereits von Ihrer Veranda aus kommen und somit bleibt uns die Adresssuche erspart. Beide sind erst seit zwei Jahren wieder sesshaft und haben sich ein nettes Häuschen zugelegt. Eines, in das auch wir wieder einmal sofort einziehen würden. Sie sind als sogenannte „Grey-Nomads“ für 1.5 Jahre mit einem Caravan durch Australien getourt. Der Begriff der Grey-Nomads ist uns bereits vor einiger Zeit begegnet, als man uns sagte, das wären fitte, grauhaarige, berentete Aussies, die ihr Leben tourend durch Australien mit einen Caravan genießen. Wir verbrachten erneut einen gemütlich Abend bei Fremden, mit sehr leckerem Essen und netten Gesprächen. Uns gefällt es wirklich sehr gut, die Zeit mit Einheimischen zu verbringen, denn wir erfahren sehr viel von ihnen und über ihre Kultur. Des Weiteren haben sie uns bisher super tolle Routeninformationen gegeben, die uns in traumhaft, tolle Landschaften gebracht haben.

Am Sonntag morgen starten wir zu einer akzeptablen Zeit, denn wir haben das Gefühl, dass wir immer länger für unsere „Morgenrituale“ brauchen. Etwas wellig und mit einem kleinen Berg geht es nach Beechworth, wo wir eine Weile einem keltischen Festival lauschen und Mittagspause machen. Unterwegs treffen wir tatsächlich, nach nunmehr 1028 km unseren ersten Reiseradler. Harry kommt aus Wellington in Neuseeland und gibt uns ein paar Tipps für sein Land. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, finden wir einen alten Rail Way Trail, dem wir bis zum nächsten Ort, abwärts rollend, folgen.

Ein ⭐️⭐️⭐️-Weg 🙂 Bis zu unserem Ziel, einem Caravan Park in Moyhu müssen wir uns wenig anstrengen. Abwechslung bieten uns restaurierte alte Autos, die von einem Festival kommend, an uns vorbei rauschen und eine Augenweide sind. Den Campingplatz erreicht, Zelt aufgebaut, gekocht und Wein getrunken, würde unser Tag lauschig enden, wenn die Moskitos uns nicht so attackieren wollten und wir uns ins geschützte Zelt flüchten mussten.

Wir schlafen relativ gut und am Morgen lassen uns hunderte verschiedene Vogelstimmen erwachen. Ein Vogel ist dabei, der scheint zu lachen. Und wenn es mehrere sind, dann ist es wie ein organisierter Lachwettbewerb. Ich musste sofort an meine Schwester Karin denken, wenn wir beide etwas zu lachen finden, dann kann sich das auch zu einem „Konzert“ ausweiten. Nach Frühstück und Café packen wir zusammen und machen uns auf dem Weg nach Mansfield, durchqueren das King Vally und sind traurig, (es ist morgens um 10.00 Uhr) dass wir die Weingüter unbesucht hinter uns lassen müssen. Hügelig sollte es werden, jedoch mit tollen Ausblicken ins Tal. Etwa 4 Std. fahren wir hoch, es geht relativ gut zu fahren aber wir freuen uns dennoch die Kuppe zu erreichen. Obwohl es dann doch noch einige Kuppen nach der Kuppe gibt.

In Mansfield schlagen wir wieder unser Zelt auf und begehen die Zeltplatzrutuale: Zelt aufbauen – Stühle raus – sitzen und schauen – ein Bier – genießen 😊

Macpie-Schutz 🙂

Fliegen-Schutz 🙂

Notfall-Schutz:-)

Sollten wir doch mal einen Notfall haben, ist diese Toilette mit Abstand die Beste dafür ! 🤣🤣🤣

Es geht uns gut und wir können es auch so richtig genießen. Happy Life 😊

5 Gedanken zu “Granya – Jackandanda – Moyhu – Mansfield

  1. Anke Vougessis

    Ein toller Bericht. Freue mich schon auf weitere 🐛🦎
    Unter dem Klodeckel lauert bestimmt eine dicke, fette Spinne🕷🕸🐜
    Also vielleicht doch besser anhalten…
    Bleibt gesund!!
    Anke

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