Wenn dass Trinkwasser zum Aufbrühen eines Teebeutels geeignet ist…

…dann ist es ein richtig heißer Tag! So einen Tag hatten wir am Freitag, 11. Januar und wir sind froh nur eine kurze Distanz fahren zu müssen. Wir bummeln auch ein wenig von Schatten zu Schatten, sollten wir mal einen finden und haben am Ende 45 km. Selbst um 19.30 Uhr sitzen wir bei hitzigen 33 Grad beim Abendessen. Wir warten auf den Sonnenuntergang und erhoffen uns, entgegen der Vorhersage, Abkühlung.

Währenddessen erfrischen sich gleich neben uns die bunten Vögel.

Wir sind ein wenig traurig, dass wir Australien verlassen. Natürlich freuen wir uns sehr auf Neuseeland und jeder sagte uns bereits, wie fantastisch das Land sei, aber wir sind noch nicht bereit, das Radfahren im Aussie-Land zu beenden, wir sind gedanklich noch nicht fertig hier! Und dies bedeutet, wir wollen definitiv zurück kommen!

In der Nacht frischt der Wind ziemlich auf und wir können froh sein, das Zelt gut gesicherten zu haben. Abkühlung bring der Wind allerdings nicht mit sich. Leider ist unser bereits gesäubertes Zelt am Morgen wieder mit einer feinen Sandschicht überzogen. Dies ist insbesondere ärgerlich, da die Neuseeländer bei der Einreise auf saubere Räder, Campingausrüstung, Schuhe usw. wohl sehr großen Wert legen. Da wir das Zelt zum letzten Mal in Australien auf/abbauen, hoffen wir, dass es dennoch sauber genug ist für die Einreise nach NZ.

Wie durch ein Wunder legt der Wind sich zu unserer Abfahrt in Gawler, nachdem er mit Sturmböen seit Stunden über uns hinweg fegte. Bis ins Zentrum müssen wir 36 km radeln, das ist easy. Da Uwe bezüglich der Ausrüstung der Pechvogel auf all unseren Reisen zu sein scheint, müssen wir mal wieder in einen Bike-Shop. Seine Radschuhe sind kaputt, der Verschluss ist defekt. Alle super freundliche Hilfe nützt jedoch erstmal nichts, wir müssen weiter nach geeignetem Ersatz suchen.

Im Hotel angekommen läuft alles wieder glatt. Wir können die Räder an der Rezeption abstellen und gehen erstmal etwas essen. Als wir zurückkommen, ist das Gebäck samt Räder bereits im Zimmer. Was für ein Service, vor allem ist das Zimmer groß genug um die Bikes darin zu verstauen. Das muss man sich mal vorstellen, da bringen die unsere Räder in einem Stadthotel in die fünfte Etage ins Zimmer, alles easy, bei uns unvorstellbar. Jetzt noch geeignete Boxen für unsere Räder finden, da haben wir schon etwas vorgearbeitet und einige Bike-Shops angeschrieben, verpacken und ab geht’s am Mittwoch zu den Kiwis. Der Transport der Räder und des Gepäcks zum Flughafen, zumeist das schwierigste an der Reise, wurde bereits von unserer netten Rezeptionistin Michelle organisiert. Es läuft!

Am Samstagabend, 12. Januar, sind wir bei der Eröffnungsfeier der Tour Down Under dabei und sind erneut erstaunt, wie easy going solche Events präsentiert werden. Das Motto könnte wirklich lauten “ mittendrin, statt nur dabei“

An den folgenden Tage organisieren wir uns Kartons zum Verpacken der Räder. Wir besuchen einige Bike-Shops und treffen durchwegs auf super freundliche Menschen, alle sehr bemüht uns zu helfen, auch wenn sie selbst keine passenden Boxen für uns haben. Schlussendlich bekommen wir zwei relativ passende und eine Dritte um die relativ passenden, auf ein passendes Maß zu trimmen. Soweit so gut. Unser Zimmer sieht wieder einmal wie ein Schlachtfeld aus, aber das kennen wir ja bereits und schockt höchstens noch die Reinigungscrew.

UND: 🙂 Grüße an Marco, der unseren Blog liest, während er im Fitnessstudio auf dem Fahrrad sitzt und schuftet. Du radelst und wir erleben die Abenteuer dazu 🙂 👍

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