8677 Kilometer und 74.973 Höhenmeter! Wir haben fertig!

Die letzten 5 Tage verbringen wir in Auckland. Eigentlich ist es nach der Ankunft immer das gleiche Ritual, Fahrradläden abklappern um nach passenden Kartons für unsere Räder zu suchen, verpacken, und der Rest ist Urlaub vom Urlaub. Dieses Mal hatten wir bereits vor einiger Zeit einen E-Bike Shop zwecks Kartons angeschrieben und es funktionierte auch gleich auf Anhieb die passende Verpackung für uns zu bekommen. Unser super netter Hausherr, Zac, hat sich sogar bereit erklärt, zusammen mit Uwe die Kartons mit seinem Auto abzuholen. Es läuft mal wieder prima!

Ja, wir könnten einfach weiter radeln, denn wir haben noch immer nicht genug. Hätten wir kein Rückflugticket und keine Verpflichtung Zuhause, würden wir tatsächlich in Betracht ziehen, nach Asien zu fliegen und nach Hause zu radeln. Dann wären wir wohl erst nächstes Jahr im April in Drestedt:-).

Auckland gefällt uns gut! Es scheint eine sehr lebenswerte Stadt zu sein, mit vielen Einfamilienhäuser, die hier wohl eher als bevorzugter Wohnsitz gelten, als Hochhauskasernen. Wie übrigens in ganz Neuseeland. Wir erklimmen den erloschenen Vulkan Mt. Eden mit seinen „Kraterseen“ mitten in der Stadt und haben eine fantastische Aussicht. Im Osten und Westen von Auckland ist die Stadtgrenze das Meer und wir wir finden, dass dies einer Stadt ja nochmals besonderen Flair gibt.

Am Donnerstag regnet es, aber uns ist es egal. Wir verpacken die Räder und dafür sind wir schon mal einige Zeit beschäftigt. Dabei freuen wir uns, dass alles so gut klappt, selbst einen Transport zum Flughafen haben wir schon klar gemacht. Nun haben wir tatsächlich noch viel Zeit für die Stadt und wollen in den Zoo. Schließlich haben wir ja noch keinen Kiwi, den Nationalvogel, gesehen.

Wir laufen und laufen und laufen, die Stadt ist groß und es gibt viel zu sehen. Am Samstag besuchen wir den Zoo und sind total begeistert, wie schön er nach Kontinenten angelegt ist. Wir sehen tatsächlich Tiere, die wir nicht kannten und sehen endlich auch einen Kiwi und den tasmanischen Teufel.

Die bunten Vögel unten nennt man Love-Birds, wie passend. Der Kea (oben) frisst am liebsten Gummi und so manches Zelt oder Rad musste schon mit ihm Bekanntschaft machen. Wenn er etwas wittert, lässt er sich nicht zurück halten und frisst den Fahrradreifen, oder schlitzt schon mal ein Zeltdach auf, um an seine Gummibeute zu gelangen. Wir haben ihn in freier Wildbahn nur ein einziges Mal gesehen und dieser war mit chinesischen Touristen beschäftigt.

Sonntag, um 16.00 Uhr werden wir von einer super netten Damen mit Shuttlebus abgeholt. Die Fahrt zum Flughafen verfliegt, da wir so gut unterhalten sind. Am Flughafen ist Self-Service-Check-In was super einfach ist, auch mit Übergepäck, da uns doch viel Personal sehr hilfsbereit zur Seite steht. Leider eröffnet man uns auch, dass wir unser Gepäck in Los Angeles abholen müssen und erneut komplett einchecken müssen. Obacht bei der Wahl des Fluges denn in USA und Shanghai muss man erneut einchecken. Gut, nun wissen wir dies auch und ist nicht mehr zu ändern 😦

Wir sehen uns bald Zuhause 😊

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