Schnell mal nach Brasilien ­čçž­čçĚ

Wieder los zu fahren, war jetzt auch n├Âtig, hat jedoch ein wenig Kraft gekostet. Mit dem Wind von vorne und der Sonne dazu hatten wir relativ schnell die 30 Grad-Marke ├╝berschritten, unser Wasservorrat hat die Temperatur auch gleich angenommen. Da warten wir noch auf eine geniale Erfindung die uns die Abk├╝hlung w├Ąhrend des Tages verspricht, wir w├Ąren gerne die ersten Test- und Kaufkunden. Die Stra├če, anfangs noch wellig, bleibt bald gleichbleibend flach und man k├Ânnte meinen, wir fuhren durch das Dithmarschener Land, w├╝rden die K├╝he nicht wieder unter Palmen weiden, oder bereits zum Abstransport in die n├Ąchste Parillada bereit stehen. Die ├ärmsten , obwohl wir uns auch schon wieder auf Steak freuen­čĄö

Um eine Abk├╝hlung zu bekommen, halten wir am Wegesrand an einem kleinen Supermarkt an. Wir wollen eine kalte Cola kaufen und werden sofort von einem netten jungen Mann begr├╝├čt, der schon sprachlos ist als wir sagten, wir sind die K├╝ste Uruguays entlangfahren und erst recht, als wir ihm erz├Ąhlten, wo wir gestartet sind und wie viele Kilometer wir bereits gefahren sind. Federico, seine Frau Fernanda und die s├╝├če, kleine lockige Clarita kommen aus Buenos Aires und machen Urlaub hier im Land. Uns wurden sofort selbstgemachte Empanadas angeboten und ein nettes Gespr├Ąch gab es obendrauf. Eine sehr tolle Begegnung und das Teigrezept f├╝r die Empanadas gab’s gratis dazu! Mucho Gusto Federico, Fernanda y Clarita!

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits ├╝ber 60km und eigentlich h├Ątte der Tag auch enden k├Ânnen, aber Brasilien zog uns magisch an. Wir wollten heute in Brasilien ├╝bernachten. Nach knapp 100 km haben wir nun unser 5 s├╝damerikanisches Land betreten und werden in Chu├ş bleiben. Wir haben eine sch├Âne private Unterkunft gefunden und sind ziemlich m├╝de. So viel Anstrengung hatten wir seit einer Woche nicht mehr.

Diese Stadt ist besonders. F├╝hrt die Grenze zwischen Uruguay und Brasilien direkt mitten durch. In der „linken Stadth├Ąlfte“ spricht man spanisch, es wird in uruguay Peso bezahlt und es gilt die Zeitzone Uruguays. ├ťberquert man die vier spurige Stra├če in den „rechten Stadtteil“ sprechen die Menschen portugiesisch, bezahlt man in Real und es gilt die brasilianische Zeit. Stellt man sich in die Mitte der Stra├če ist man quasi in zwei L├Ąndern. Selbst die Superm├Ąrkte haben unterschiedliche Produkte und auch den Menschen sieht man an, ob sie Chu├şaner oder Chuyaner sind! Verr├╝ckt:-)

Sonnige Gr├╝├če aus Chu├ş/Chuy! Je nachdem ob es uruguayisch (Chuy) oder brasilianisch (Chu├ş) geschrieben wird!

Heute und die restlichen verbleibenden Tage fahren wir im Landesinneren und sind gespannt auf die Umgebung. Irgendwo m├╝ssen wir auch noch auf die wenigen, aber vorhandenen Weinreben treffen. Den Wein dazu haben wir selbstverst├Ąndlich bereits getestet!

Buen D├şa !

2 Gedanken zu “Schnell mal nach Brasilien ­čçž­čçĚ

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